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Blaualgen an zwei Stellen im Wangermeer – Baden in diesen Bereichen vermeiden

Wangerland, den 03. 08. 2022

Pressemeldung Landkreis Friesland

Blaualgen an zwei Stellen im Wangermeer – Baden in diesen Bereichen vermeiden

 

Das Gesundheitsamt des Landkreises Friesland empfiehlt, aktuell das Baden im Wangermeer an den Badestellen Buhl und Helmsteder Str. zu vermeiden, da hier ein geringes Aufkommen von Blaualgen (Cyanobakterien) nachgewiesen wurde, und auch an den weiteren Badestellen im Wangermeer auf mögliche Schlierenbildung im Wasser zu achten. Das Gesundheitsamt wird aufgrund der aktuellen Wetterlage täglich Sichtprüfungen und ggf. weitere Wasserproben vornehmen und über Veränderungen informieren.

 

Die Wasserqualität der Badestellen wird in der Badesaison durch das Gesundheitsamt des Landkreises Friesland regelmäßig alle 14 Tage kontrolliert und zusätzlich erfolgen Sichtproben. Die Wasserproben werden durch das Nds. Landesgesundheitsamt in Aurich geprüft. Die aktuellen Proben vom 1.8.2022 zeigen derzeit eine geringe Konzentration an Blaulagen, so dass das Gesundheitsamt des Landkreises Friesland dort kein generelles Badeverbot ausgesprochen hat. Das Baden erfolgt jedoch auf eigene Gefahr, Hinweisschilder vor Ort informieren darüber.

 

Blaualgen befinden sich in geringer Konzentration in nahezu jedem Gewässer. Bei anhaltend warmen Temperaturen kann das Vorkommen von Blaualgen schnell ansteigen und eine sichtbare sogenannte Massenentwicklung ist möglich. Diese ist erkennbar an einer deutlich grünlichen Trübung des Wassers; bei starker Algenblüte an grünen Schlieren oder rahmartigen Schlieren auf dem Wasser. Bei Kontakt können Blaualgen Hautreizungen verursachen, ein Verschlucken kann zu Übelkeit führen. Auch Hunde sollten im Wasser nicht baden oder dieses trinken. Treten Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Hautreizungen auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

 

Blaualgen-Massenansammlungen sind sehr wind- und wetterabhängig und können sich innerhalb weniger Tage, zum Beispiel auch bei Temperaturänderung oder Regen, wieder auflösen.