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Osterfeuer


Allgemeine Informationen

(Quelle: Verwaltungsvorschriften der Bezirksregierung Weser-Ems zur Kompostverordnung)

 

1.) Die Anzahl der Osterfeuer in einer Gemeinde orientieren sich an der Einwohnerzahl und der Siedlungsstruktur (z. B. Ortsteil). Dabei ist in der Regel der öffentliche Charakter dieser Veranstaltung Bestandteil des Brauchtums.

 

2.) Das Feuer muss innerhalb weniger Stunden (i. d. R. vor Einbruch der Dämmerung bis Mitternacht) vollständig abgebrannt sein. Ein mehrere Tage dahinschwelendes Feuer ist mit dem Brauchtum nicht vereinbar.

 

3.) Sperrmüll, behandeltes Holz, Reifen, Altöl und sonstige Abfälle dürfen nicht verbrannt werden. Als Hilfsmittel für das Anzünden kommt trockenes Stroh oder Heu in Betracht.

 

4.) Das Material darf nicht länger als 14 Tage vor der Veranstaltung zusammengetragen werden, damit möglichst weitgehend verhindert wird, dass Tiere in dem Material Unterschlupf suchen. Außerdem ist anzunehmen, dass der Entledigungswille überwiegt, wenn das Material länger als 14 Tage vor dem Osterfeuer am Brennplatz gesammelt wird.

 

5.) Das Feuer darf nicht abgebrannt werden

* in Schutzzonen, deren Schutzzweck hiermit nicht vereinbar ist. (z. B. Naturschutzgebiete)
* im Bereich von Naturdenkmalen und geschützten Landschaftsteilen
* auf Flächen besonders geschützter Biotope
* auf moorigem Untergrund, wenn die Gefahr der Entstehung eines Moorbrandes besteht
* beim Verbrennen sind folgende Mindestabstände einzuhalten:

50 m zu Gebäuden, jedoch

100 m zu

* Gebäuden mit Aufenthaltsräumen
* Gebäuden mit weicher Bedachung
* Öffentlichen Verkehrsflächen, soweit diese nicht ausschließlich land- oder forstwirtschaftlichem Verkehr dienen
* Wäldern
* Heiden, Wallhecken und entwässerten Mooren
* Zeltplätzen und anderen Erholungseinrichtungen
* Energieversorgungsanlagen, wenn Abfälle in Haufen verbrannt werden

300 m zu Krankenanstalten.

* bei der Verbrennung im Wald im Rahmen einer ordnungsgemäßen Forstwirtschaft muß von Gebäuden, Heiden, Wallhecken und entwässerten Mooren lediglich ein Abstand von 50 m eingehalten werden.
* unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls bei langanhaltender trockener Witterung oder bei starkem Wind (deutliche Bewegung armstarker Äste)

 

6.) Das Material darf erst am Tag, an dem das Feuer abgebrannt werden soll, auf die Feuerstelle gelegt werden. Dieses Umsetzen dient dazu, dass ungeeignete Stoffe aussortiert werden können und Tiere, die dort Unterschlupf gesucht haben, flüchten können.

 

7.) Das Brauchtumsfeuer ist durch eine ausreichende Anzahl von Personen ständig unter Aufsicht zu halten. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein. Die Gemeinde kann gem. § 28 des NbrandSchG zu Lasten des Veranstalters eine Brandsicherheitswache anordnen.

 

8.) Verbrennungsrückstände und aussortierte Abfälle sind innerhalb einer Woche ordnungsgemäß zu entsorgen.

 

9.) Die Gemeinde kann das Abbrennen von Osterfeuern ganz oder teilweise untersagen, wenn zu befürchten ist, dass von dem Feuer eine Gefahr für die Schutzgüter Dritter oder für die Umwelt ausgeht. Dazu zählt insbesondere eine Gefährdung durch Funkenflug bedingt durch starken Wind, die Gefahr des unkontrollierten Ausbreitens des Feuers aufgrund langanhaltender extrem trockener Witterung und dem gleichstehender Fälle.


Ansprechpartner

Abteilung IV - Bürgerdienste, Ordnung und Soziales
Helmsteder Straße 1
26434Hohenkirchen
E-Mail

Frau C. Rabenstein
Raum 004
Helmsteder Straße 1
26434 Hohenkirchen
Telefon 04463 989 - 102
Telefax 04463 989 - 150
E-Mail